Suche
  • Christine von Fragstein

Change Animal: Wie Facilitation in Großkonzernen wirkt – eine Filmische Reflexion bei der Telekom

Aktualisiert: Jan 24






Filme können uns mitreißen, uns zum Nachdenken bringen, uns die Welt zeigen. Kein anderes Medium berührt mich so stark wie das Medium Film - gleich, ob es Spielfilme oder Dokumentarfilme sind.


In den vielen Jahren in der Filmwirtschaft habe ich aber nicht nur erlebt, wie es mir und anderen Menschen beim Zuschauen geht. Ich habe bei vielen Filmprojekten hinter die Kulissen geschaut, bei vielen Dokumentarfilmen mitgewirkt, Filmgespräche moderiert, Interviews geführt, bin Mitglied in Kommissionen und Jurys. Seitdem ist mir klar: Nicht nur das Filmschauen kann Dich verändern, sondern auch das Gefilmt-Werden. Dinge vor der Kamera auf den Punkt zu bringen, sich dann selbst zu sehen und als Gegenüber erleben, mit anderen ins Gespräch kommen sind hochgradig wirksame Interventionen.


Filmische Reflexionen wirken nachhaltig: Sie machen Personen und Prozesse sichtbar, zeigen Zwischentöne und Atmosphären. Vor der Kamera spitzen sich Fragen und Thesen zu, und wir nutzen den Prozess des Filmens und Gefilmt-Werdens als Reflexion in Führungskräftecoachings, Teamprozessen und zur Dokumentation.


Daher nutze ich das Medium Film als Werkzeug in meiner Arbeit als Change Animal.

Die Telekom zum Beispiel hat 150 Mitarbeiter bei den Kommunikationslotsen ins Facilitator-Curriculum geschickt. Sie kamen mit radikal neuen Ideen zurück und änderten ihre Meetings, ihre Strukturen, ihre Prozesse. Wir wollten wissen: Wie fühlt sich das an? Was genau ist jetzt anders? Und wie können wir den Kolleginnen und Kollegen davon berichten?


Jelena Gernert (Kamera und Schnitt) und ich trafen auf die hochmotivierten Mitarbeiter des Corporate Communication Teams und waren fasziniert von den neuen Projekten, die sie durch die neuen Erkenntnisse konzernweit angestoßen haben: Anders Arbeiten, Anders Führen, Geschichten des Gelingens oder auch Die Lehmschicht bröckelt.

Eine ganz neue Qualität in der Zusammenarbeit sei entstanden. Facilitative Grundannahmen wie „Menschen möchten Verantwortung übernehmen und etwas Sinnvolles tun“ treffen auf Methoden wie „Wertschätzende Erkundungen“ oder wöchentliche Business Circles, die einen vertrauensvollen Raum aufmachen für intensiven Austausch.


Danke an die mitwirkenden Facilitatoren der Telekom: Antonia P. Petersmeyer, Winfried Ebner, Falko Finzel, Georg Holzknecht, Maik Medzich und Jochen Pfender.

Danke an Roswitha Vesper und Holger Scholz von den Kommunikationslotsen für die Möglichkeit, hautnah in diesen Konzern einzutauchen.


#Facilitation #FilmischeReflexionen #Change_Animal #FacilitativeGrundannahmen #Kommunikationslotsen #AndersArbeiten #AndersFühren #DieLehmschicht #werkstolz

19 Ansichten

© 2020 Change Animal®

  • LinkedIn
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • Email